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Mütter aus ex YU suchen ihre gestohlene Kinder

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An dem lukrativen Geschäft der "Baby-Mafia" sei eine ganze Kette von Leuten beiteiligt : in den Geburtskliniken Ärzte, Hebammen und Putzfrauen, die Kinder nach falschen Todeserklärungen verschwinden ließen; in den Rathäusern korrupte Standesbeamte, die gegen Geld Geburtsregister frisieren würden; und in den Jugendämtern willige Helfer, die die mit neuen Namen versehenen Säuglinge auch unter drei Monaten widerrechtlich zur Adoption ins Ausland freigäben.
Erleichtert würden die Machenschaften durch Lücken in den Gesetzen, sagt der Verbandschef: "Es gibt keine bindenden Vorschriften, wie mit den Leichen verstorbener Säuglinge zu verfahren ist."

Blanko-Geburtsurkunden ohne Namen
Auf Nachfrage händigtedas Standesamt schließlich ein Geburtszertifikat ohne Namen und den eigentlich üblichen Vermerk "verstorben" aus: "Es wurde praktisch eine Blanko-Geburtsurkunde lediglich mit der Personalnummer ausgestellt, auf der nur noch ein beliebiger Name eingetragen werden musste.
Auch der Vermerk, dass das Kind der Obduktion überstellt worden sei, konnte das Institut für Pathologie offt nicht bestätigen: "Ein Kind mit betroffene Personalnummer wurde dort nie zur Obduktion empfangen und auf den Friedhöfen von auch nie kremiert oder begraben.

Die schon im früheren Jugoslawien bei der Geburt vergebenen Personalnummern geben bei Zweifeln am Kindestod zumindest einen ersten Anhaltspunkt für Nachforschungen. Taucht beim Abgleich aller an diesem Tag geborenen Kinder eine Nummer unter verschiedenen Namen auf, nährt das aus Sicht des Elternverbandes den Verdacht von Manipulationen. Mühsame Spürarbeit ist erforderlich, bis die Adresse möglicher Adoptiveltern ermittelt ist. Und erst der DNA-Abgleich bringt die letzte Gewissheit.